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Back-Tipps zu Ostern

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Unglaublich, was in den letzten Jahren an veganen Kochbüchern veröffentlicht wurde. Und stetig werden es mehr. Das ist eine tolle Entwicklung. Doch bedeutet das nicht, dass wir andere Rezeptbücher in unserem Schrank in die Tonne werfen müssen. „Veganisieren“ heißt das Zauberwort: ob es Omas Plätzchenrezept ist, der traditionelle Geburtstagskuchen oder die leckeren Waffeln. Butter wird einfach durch Alsan ersetzt, Milch durch Soja-, Reisdrink oder eine andere Alternative und für Eier gibt es folgende verschiedene Möglichkeiten:

1. Sojamehl
Ich verwende für Gebäck meist Sojamehl als günstigen Eiersatz. Einfach 1 EL Sojamehl mit 50 ml Wasser mischen – ersetzt ein Ei im Rezept. Eventuell etwas mehr Backpulver verwenden. Natürlich gibt es bereits fertiges No-Egg-Pulver, das sich für Gebäck eignet. Ich habe es allerdings noch nie ausprobiert.

2. Apfelmus
Für schwere, feuchte Teige eignet sich Apfelmus sehr gut, etwa für Muffins oder Brownies. 80 g Apfelmus ersetzt ein Ei.

3. Banane
Prima für Kuchen, Waffeln etc. 1/2 Banane ersetzt ein Ei. Wichtig: Die Banane muss gut reif sein, damit sie sich auch leicht verarbeiten lässt.

Meine Weihnachtsplätzchen aus ganz normalen Rezepten sind prima geworden. Auch das Rezept für Zucchinikuchen von meiner Tante funktioniert mit ausschließlich veganen Zutaten einwandfrei. Sahne mag ich am liebsten von Soyatoo. Aber auch bei Kaufland gibt es vegane Sahnealternativen von Leha, auch eine Sprühsahne.

Ostern werde ich einen weiteren Klassiker unserer Familie veganisieren: Frankfurter Kranz. Den Teig mit Sojamehl und Alsan. Die Vanillecreme mit Sojamilch und Alsan. Und Krokant ist eh vegan. Ich bin gespannt, ob es klappt. Sonntag weiß ich mehr!

Das Bild zeigt übrigens veganen Marzipankuchen aus „Kaffeklatsch vegan„. Sehr lecker.

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