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Einen Greenie, bitte!

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Die 3 besten Grünen Smoothies

Sie bringen den Kick am Morgen. Was Grüne Smoothies so gesund macht? Die Erfindung ist simpel und gleichzeitig genial: Im Mixer wird die feste Zellstruktur des Blattgrüns aufgebrochen, es wird sozusagen vorverdaut und der Magen-Darm-Trakt entlastet, die Nährstoffe können vom Körper leicht aufgenommen werden. Zudem überdeckt der Obstanteil den bitteren Geschmack des Blattgemüses. Und drittens lassen sich so größere Mengen von Obst und Gemüse ganz leicht verzehren. 650 g Grünzeug pro Tag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung laut der Regel „5 am Tag“, zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Rohkost ist dabei Gekochtem vorzuziehen. Grüne Smoothies helfen dir, diese Menge zu verzehren und gesunde Ernährung leicht in den Alltag zu integrieren. Und: Sie sind mega-lecker und fix zubereitet.

Im Gegensatz zum Saft enthält der Smoothie die gesamte Frucht und die gesamte grüne Pflanze, alle Ballaststoffe bleiben so erhalten. Reine Obst-Smoothies aus dem Supermarkt sind süße Kalorienbomben, die den Blutzucker in die Höhe schnellen lassen. Grüne Smoothies hingegen sind figurfreundlich und gelten nicht als Mahlzeit. Es empfiehlt sich, mit einer Mischung aus 50 Prozent Obst und 50 Prozent grünen Zutaten zu starten. Für den ersten Versuch eignen sich Bananen, süße Äpfel, Zitrone, Spinat oder Salat. Später kannst du mit Kohlsorten, dem Grün von Möhren oder Kohlrabi, das sonst weggeworfen wird, sowie mit Garten- und Wildkräutern experimentieren. Beginne den Tag mit einem Glas Smoothie zum Frühstück oder als Vormittas-Snack.

DSC_0707So geht’s: Zuerst wird die untere Hälfte des Mixers mit Früchten gefüllt, dann die obere mit Pflanzengrün. Früchte wie Apfel oder Birne werden nicht geschält und entkernt. Alles kommt in den Mixer, sogar die Schale und das Kerngehäuse von der Melone. Daher ist es wichtig, nur Obst und Gemüse zu verwenden, das frei von Schadstoffen und biologisch angebaut ist. Es sollte stets reif und aus der Region sein.

Gieße so viel Wasser oder Kokoswasser in den Behälter, dass der Pegel ungefähr bis zur Mitte der Zutaten ansteigt. 30 bis 45 Sekunden mixen. Der Smoothie sollte niemals stark gekühlt getrunken werden. Er ist bekömmlicher und auch aromatischer, wenn er eine Weile steht. Trinke langsam, Schluck für Schluck. Schließlich beginnt die Verdauung bereits im Mund. Es empfiehlt sich, 30 Minuten davor und danach keine andere Mahlzeit zu sich zu nehmen. Nur so kann der Körper die Nährstoffe optimal aufnehmen. Am besten wird der Smoothie immer frisch zubereitet, auch wenn er im Kühlschrank bis zum nächsten Tag haltbar ist.

DSC_0486In geringer Menge können auch folgende Zutaten den Grünen Smoothie bereichern: ein Schuss Leinöl, geschrotete Weizenkleie oder Leinsamen, eingeweichte Samen, Nüsse oder Trockenfrüchte, Kakaobohnen, Vanille, Ingwer, Gewürze, Matcha-Pulver, Algen, Sprossen, Braunhirse, Hanf- oder Chiasamen.

Tipp 1: Kombiniere nur wenige verschiedene Obstsorten und Blattgemüse. So wird der Körper nicht überfordert und kann die Nährstoffe optimal aufnehmen.

Tipp 2: Bringe immer wieder Abwechslung in deine Smoothies. So profitierst du von der gesamten Vielfalt an gesunden Nährstoffen.

Tipp 3: Wickle Pflanzengrün und Wildkräuter in ein feuchtes Küchentuch, um sie im Kühlschrank länger haltbar zu machen.

Tipp 4: Lieber tiefgefrorenen Spinat als frischer, der schon mehrere Tage liegt! In schockgefrorenen Lebensmitteln stecken noch 90 Prozent der Vitalstoffe.

Meine liebsten Basic-Rezepte:

1) 2 Handvoll Spinat, 1 Banane, 1 Apfel, ein Stück Ingwer, 2 Datteln, 1 TL Sonnenblumenkerne

2) 2 Handvoll Grünkohl, 1/2 Ananas, 1 Stück Gurke, Kokoswasser

3) 2 Handvoll Feldsalat, 1 Orange, 1/2 Banane, Nussmilch

Welche schmecken dir am besten …?

 

 

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